DSL-Tariftypen

Bei DSL ist heute die Flatrate Standard. Trotzdem unterscheiden sich Tarife in Laufzeit, Hardware­modell und Bündelangeboten erheblich.

Flatrate als Standard

Eine echte Volumen-Drosselung wie früher („nach 100 GB nur noch 16 kbit/s") gibt es bei DSL in Deutschland heute praktisch nicht mehr. Alle gängigen Tarife für Privatkunden sind unbegrenzte Flatrates für Downstream und Upstream. Eine technische Drosselung erfolgt höchstens kurzfristig bei missbräuchlicher Nutzung (z. B. dauerhaft maximaler Upload für gewerbliche Zwecke), nicht aber regelmäßig.

Kombi-Angebote

Viele Anbieter bündeln DSL mit anderen Diensten:

Vertragslaufzeit

Üblich sind zwei Laufzeit-Modelle:

Aktivierungs- und Hardwarekosten

Neben dem monatlichen Beitrag fallen oft Einmal­kosten an:

Preisstrukturen und Aktionen

DSL-Tarife arbeiten häufig mit zweistufigen Preisen: niedriger Aktionspreis in den ersten 6 oder 12 Monaten, danach Regelpreis (oft 10–15 Euro mehr). Wer dauerhaft günstig fahren will, sollte den Durchschnittspreis über die volle Vertrags­laufzeit berechnen — nicht nur den Einstiegspreis.

Datenroaming und Hotspot

Manche DSL-Tarife enthalten ein WLAN-Hotspot-Netz (etwa Telekom Hotspot, Vodafone Homespot). Damit kann man sich unterwegs an den WLAN-Routern anderer Kund:innen einloggen — kostenlos im Heimatnetz, gegen Aufpreis im Ausland.